6. Juni 2010

Zukunftssicheres PDF-Format

Posted in Online-material tagged , , um 10:58 von frnkpfl

Die meisten arbeiten sicherlich mit Microsoft Word, um Arbeitsblätter für den Unterricht zusammenzustellen, doch viele haben sicher schon zeitaufwendig Arbeitsblätter mit Word erstellt und sehr verärgert nach einiger Zeit festgestellt, wenn sie die Materialien wieder nutzen wollten, aber eine andere Word-Version hatten oder andere Schriften auf dem Computer installiert war, dass oft die ganze Formatierung und eventuell Stunden von Arbeit hin war.

Nicht passiert wäre dass, wenn Sie Ihre Materialien in  das sogenannte PDF-Format umgewandelt hätten.  Das PDF-Format garantiert, dass das Layout erhalten bleibt, aber auf Kosten der Editierbarkeit. Noch besser ist das genormte PDF/A– Format, wo ich sicher sein kann, dass ich auf meine Arbeitsblätter auch noch in 20 Jahren im gleichen Erscheinungsbild zugreifen kann. Ich kann sie dann zwar nicht mehr editieren, aber doch in neue Arbeitsblätter etwa Teile einbetten. Ähnliches gilt auch für das PDF/X-Format. PDF-Dokumente können nahezu auf jeder Plattform ohne Qualitätsverlust gelesen werden. Perfekt also für Aufsätze, Facharbeiten, Präsentationen oder andere wichtige Dokumente, die weitergegeben oder veröffentlicht werden.

Hier ein interessanter 17 Jahre alter Werbefilm von Adobe, wo die Vorteile vom PDF-Format dargelegt werden.

Das Portable Document Format (PDF; deutsch: (trans)portables Dokumentenformat) ist ein plattformunabhängiges Dateiformat für Dokumente, das vom Unternehmen Adobe Systems entwickelt und 1993 veröffentlicht wurde. Ziel war es, ein Dateiformat für elektronische Dokumente zu schaffen, das diese unabhängig vom ursprünglichen Anwendungsprogramm, vom Betriebssystem oder von der Hardware-Plattform originalgetreu weitergeben kann. Ein Leser einer PDF-Datei soll das Dokument immer in der Form betrachten und ausdrucken können, die der Autor festgelegt hat. Die typischen Konvertierungsprobleme (wie zum Beispiel veränderter Seitenumbruch oder falsche Schriftarten) beim Austausch eines Dokuments zwischen verschiedenen Anwendungsprogrammen entfallen (Zitat)

Ein kostenloses, leicht zu bedienendes und gutes Programm zum Erstellen von PDF-Dateien ist PDF-Creator.

Hier eine kleine Anleitung:

Ein weiterer grosser Vorteil von PDF-Dateien: sie  können einfach ins Internet gestellt werden, so dass SuS auf sie zugreifen und etwa ausdrucken können. Ein solcher Dienst ist docstoc.

Der PDF-Reader von Adobe ist kostenlos und PDF-Dateien lassen sich etwa in Word-Documenten wieder ganz oder ausschnittweise einbetten, so dass die so erzeugten Arbeitsblätter auch in der Zukunft weiter benutzt werden können.

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8. Mai 2010

Veröffentlichung von Arbeitsblättern online

Posted in Online-material tagged , , um 15:26 von frnkpfl

Es finden sich im Internet sogenannte Dokumentenplattformen, auf denen Lehrer etwa Arbeits- oder Aufgabenblätter in diversen Formaten hochladen und einstellen, gar ein Archiv erstellen können, so dass SuS sie jederzeit herunterladen können. Eine weiter Möglichkeit ist, diese veröffentlichten Dokumente in Lernplattformen wie Moodle einzubinden. Sie bieten dann meist ein attraktives Prewiev an.

Eine Übersicht von Dokumentenplattormenim ist hier zu finden.

Ich habe einige ausprobiert, indem ich ein eingescanntes PDF-File hochlud, das Dokument dann in eXeLearning einbettete, bzw. als externe Website verknüpfte und dann von dort aus einen Ausdruck machte. Zu einigen ein paar Kommentare:

Bei doxtop, einer deutschen Plattform, kann man die hochgeladenen Dateien u.a. im PDF-Format etwa in eXeLearning einbinden und es erscheint der Adobe-Reader im eingebettetem Fenster und so zum Download zur Verfügung stellen, was eine sehr gute Ausdrucksqualität ergab. Die Option zur Einbindung im Flash-Format sieht zwar schöner aus, ergibt jedoch einen schlechten Ausdruck. Bei der Einbettung in eXeLearning hängte sich das Programm mehrmals auf. Ich ging dem dann nicht weiter nach.

Die zur Zeit weltweit grösste Dokumentenplattform scribd ergab eine ungenügende Ausdrucksqualität.

Am besten gefallen hat mir jedoch docstoc. Die Dokumente liess sich zwar nicht direkt einbetten in eXeLearning, sondern nur der „full screen link“ als externer Webseite, jedoch ist es optisch ansprechend, ergab eine sehr gute Ausdrucksqualität und die Dokumente lassen sich online gut verwalte, etwa mit Ordnerstruktur.

So sieht dann in etwa eine Einbettung aus:

Noch ein paar Worte zum Urherberrecht. Als Lehrer hat man relativ vieleFreiheit, kann etwa unter Angabe des Copyrights Kopien verteilen und auch meistens im geschlossenen Schulnetz bereitstellen. Anders sieht es natürlich in einer Dokumentenplattform aus. Aus einem Lehrbuch kopierte Aufgaben kann man sicher nicht einfach so veröffentlichen. Alle Plattformen bieten aber die Option „privat“ an, so dass eingesetzte Seiten nur über den direkt zur Verfügung gestellten Link erreicht werden können und nicht über eine Suchabfrage auf der Plattform. Wenn dieser Link dann nur über eine passwortgeschützte Lernplatform  erreichbar ist ….

Ob das aber den Copyright-Bestimmungen genügt????


1. März 2010

Einige nützliche Links zum Erstellen und Bereitstellen von Lehrmaterialien

Posted in Netzkompetenz, Online-material tagged , , , , , , , , um 11:14 von frnkpfl

Hier eine Sammlung von einigen Diensten im Internet, die ich alle schon einmal genutzt habe und die mir ganz gut gefallen haben. Ein grosser Vorteil von den meisten Diensten ist, dass die dort vorhandenen Medien sich anderswo leicht einbinden lasen und überall abrufbar sind. Die Benutzung ist jeweils kostenlos und die Werbung nicht störend:

  • mind42.com: Ein Tool zum Erstellen von Mindmaps online. Diese Mindmaps können Links beinhalten und somit auch als anschauliche Linkliste dienen, die auch anderswo eingebettet werden können..

  • Mit Prezi, „the zooming presentation editor“, lassen sich schnell optisch sehr ansprechend animierte Präsentationen erstellen, die auch anderswo eingebettet werden können.

Mit Hilfe von Lerntagebuch.ch auf der Basis von Worpress können für den Lehrer komfortabel SuS Lerntagebücher führen.

  • Auf viddler kann man online Videos zur Verfügung stellen, die nicht der 10 minütigen Längenbegrenzung wie bei youtube unterliegen. Weiterhin lassen sich die Videos als privat markieren, so dass nur Leute mit der Kenntnis der genauen Link-Adresse darauf zugreifen können und man somit eventuell urheberrechtlich geschütztes Material nicht frei zugreifbar ins Netz stellt.
  • Auf docstoc kann man Dokumente in verschiedenen Formaten wie PDF oder Powerpoint zu Verfügung stellen. Auch hier lassen sich die Dateien als privat markieren, so dass nur Leute mit der Kenntnis der genauen Link-Adresse darauf zugreifen können und man somit eventuell urheberrechtlich geschütztes Material nicht frei zugreifbar ins Netz stellt.
  • Bilder lassen sich gut bei abload.de einstellen, von wo aus sie in andere Dokumente eingebettet werden können.
  • Linklisten lassen sich bequem rechnerübergreifend mit delicious erstellen, verwalten und weitergeben. Es entfällt die lästige Synchronisation von Bookmarks, wenn man auf verschiedenen Systemen arbeitet oder das System neu installieren muss.

  • Linkadressen sind oft unübersichtlich und unhandlich. Mit tinyurl können sie in eine kurze Form gebracht werden.
  • Mit CoboCards lassen sich online Karteikarten (gemeinsam) erstellen und nutzen, eine sehr durchdachte
    Variante des Karteikartenlernens.

  • Hotpotatos ist ein Tool zum erstellen von online-Tests, die dann in Lernplattformen wie Moodle oder Ilias eingebunden werden können.