6. Juni 2010

Zukunftssicheres PDF-Format

Posted in Online-material tagged , , um 10:58 von frnkpfl

Die meisten arbeiten sicherlich mit Microsoft Word, um Arbeitsblätter für den Unterricht zusammenzustellen, doch viele haben sicher schon zeitaufwendig Arbeitsblätter mit Word erstellt und sehr verärgert nach einiger Zeit festgestellt, wenn sie die Materialien wieder nutzen wollten, aber eine andere Word-Version hatten oder andere Schriften auf dem Computer installiert war, dass oft die ganze Formatierung und eventuell Stunden von Arbeit hin war.

Nicht passiert wäre dass, wenn Sie Ihre Materialien in  das sogenannte PDF-Format umgewandelt hätten.  Das PDF-Format garantiert, dass das Layout erhalten bleibt, aber auf Kosten der Editierbarkeit. Noch besser ist das genormte PDF/A– Format, wo ich sicher sein kann, dass ich auf meine Arbeitsblätter auch noch in 20 Jahren im gleichen Erscheinungsbild zugreifen kann. Ich kann sie dann zwar nicht mehr editieren, aber doch in neue Arbeitsblätter etwa Teile einbetten. Ähnliches gilt auch für das PDF/X-Format. PDF-Dokumente können nahezu auf jeder Plattform ohne Qualitätsverlust gelesen werden. Perfekt also für Aufsätze, Facharbeiten, Präsentationen oder andere wichtige Dokumente, die weitergegeben oder veröffentlicht werden.

Hier ein interessanter 17 Jahre alter Werbefilm von Adobe, wo die Vorteile vom PDF-Format dargelegt werden.

Das Portable Document Format (PDF; deutsch: (trans)portables Dokumentenformat) ist ein plattformunabhängiges Dateiformat für Dokumente, das vom Unternehmen Adobe Systems entwickelt und 1993 veröffentlicht wurde. Ziel war es, ein Dateiformat für elektronische Dokumente zu schaffen, das diese unabhängig vom ursprünglichen Anwendungsprogramm, vom Betriebssystem oder von der Hardware-Plattform originalgetreu weitergeben kann. Ein Leser einer PDF-Datei soll das Dokument immer in der Form betrachten und ausdrucken können, die der Autor festgelegt hat. Die typischen Konvertierungsprobleme (wie zum Beispiel veränderter Seitenumbruch oder falsche Schriftarten) beim Austausch eines Dokuments zwischen verschiedenen Anwendungsprogrammen entfallen (Zitat)

Ein kostenloses, leicht zu bedienendes und gutes Programm zum Erstellen von PDF-Dateien ist PDF-Creator.

Hier eine kleine Anleitung:

Ein weiterer grosser Vorteil von PDF-Dateien: sie  können einfach ins Internet gestellt werden, so dass SuS auf sie zugreifen und etwa ausdrucken können. Ein solcher Dienst ist docstoc.

Der PDF-Reader von Adobe ist kostenlos und PDF-Dateien lassen sich etwa in Word-Documenten wieder ganz oder ausschnittweise einbetten, so dass die so erzeugten Arbeitsblätter auch in der Zukunft weiter benutzt werden können.

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21. Mai 2010

Bereitstellung von Lernmaterialien online

Posted in Online-material tagged , , , , , , , um 13:09 von frnkpfl

Im Internet Informationen zu finden ist wohl kein Problem mehr heute. Die Schwierigkeit liegt eher darin, aus der Informationsflut Wesentliches herauszufiltern und es vor allem zu strukturieren und zu ordnen, sozusagen eine Metainformationsebene zu erstellen.

Ein Werkzeug, das hier helfen kann, ist eine Personal Learning Environment (kurz PLE), worunter die individuelle Zusammenstellung von (Social-)Software oder Web-Services, die das zumeist informelle Lernen mit dem Computer unterstützen, verstanden wird, bzw. ein Learning Management System (LMS), ein komplexes Softwaresystem, das der Bereitstellung von Lerninhalten und der Organisation von Lernvorgängen dient.

Materialien

Auch für den Unterricht bietet eine PLE die Möglichkeit, Unterrichtsmaterial strukturiert und in moderner und ansprechender Form für SuS zur Verfügung zu stellen. Dabei bietet das Internet die Möglichkeit, Materialien wie Videos oder Arbeitsblätter auf verschiedenen kostenlosen Portalen einzustellen und dann per Einbettung oder Link in der PLE zur Verfügung zu stellen.

Die so vorhandenen Materialien können entweder verlinkt werden, je nach PLE oder LMS auch eingebettet oder als eine Webseite innerhalb der Seite angezeigt werden, was  besonders bei den Simulationen ganz nützlich ist, da das extrahieren der Applets und neu Einbinden oft schwierig ist.

Plattformen zum Einstellen

  • Wenn die Schule eine Lernplattform bzw. ein Learning Management System (LMS) wie Moodle oder Ilias benutzt:
  1. Die Materialien können in einem Autorensystem, etwa eXe-Learning, zusammengefügt und dann in Moodle oder Ilias eingestellt werden(siehe folgenden Blogeintrag für weiter Informationen)
  2. Die Materialien können direkt in die LMS eingebunden werden.
  • iGoogle oder Netvibes etwa als klassische PLEs, die kostenlos genutzt werden können. Auf die Platform kommt man nur per Passwort, so dass die Links zwar somit geschützt sind, jeder der das Passwort hat, kann aber auch die Inhalte verändern.
    Hier ein Video zu Netvibe: , hier zu iGoogle:
  • Eine eigene Homepage bei einem kostenlosen Anbieter, etwa Jimdo. Jimdo ist eine Homepage-Baukasten mit ausreichenden Funktionen schon in der kostenlosen Variante. Hier ein Link zu meinem ersten Versuch eines Cockpits für den Physikunterricht.
    Ohne Programmierkenntnisse kann hier jeder seinen eigen Homepage mit minimaler Werbeeinblendung erstellen, doch auch hier ist man auf die vorgegebenen Module angewiesen und kann nicht eine auf dem Rechner erstellte Homepage hochladen.
  • Die grösste Freiheit hat man bei einem Anbieter wie verwalten.ch, wo man eine eigene Homepage kostenlos und mit Werbung  nur im Administrationsbereich mit 5GB  auch offline erstellen und hochladen kann, bei entsprechenden Kenntnissen.

Noch eine Anmerkung zu Links. Wenn man Filme oder ähnliches aus dem Internet verlinkt, ergeben sich oft sehr unübersichtliche und lange Adressen, die man aber das des Portals tinyurl.com in kurze Links zur Weitergabe verwandeln kann.

15. Mai 2010

Bereitstellen von Videomaterial für den Unterricht

Posted in Online-material tagged , , , um 11:35 von frnkpfl

I. Woher bekomme ich Videomaterial?

I.I. Sendungen aus dem Fernsehen

Das Angebot auch hier ist im Internet riesig. Die  Öffentlich-rechtlichen Sender zeigen oft sehr gute Dokumentarfilme, sei es z.B. Terra-X im ZDF oder Planet Wissen in der ARD. Diese Filme sind dann auch in der ZDF-Mediathek

oder ARD-Mediathek zugänglich.

Auf dem Mediatheken kann man dann auch gezielt nach Themen oder Sendungen suchen.

Auch die privaten Sender haben Mediatheken, doch ist das Angebot bezüglich qualitativ hochwertiger Dokumentationen sehr begrenzt. Noch erwähnt werden muss auf jeden Fall BR-alpha, ein Bildungskanal des Bayrischen Rundfunks, der sehr viele und gute Dokumentationen zur Verfügung stellt, die dort auch z.T. direkt heruntergeladen werden können.

Das Problem ist jedoch, dass die meisten Beiträge aus Wettbewerbsgründen gegenüber den privaten Sendeanstalten nur eine Woche zugänglich sind. Wenn man Glück hat, hat jemand eine interessante Sendung auf YouTube gesetzt, doch wird das wohl meistens nicht der Fall sein. Also machen wir einen Download, doch ist das meist nicht so einfach, da die Filme in den Mediatheken als Flash-Filme eingebunden sind und meistens nicht zum Download angeboten werden.

Es gibt viele Programme, die Versprechen, alle möglichen Filme herunterladen zu können. Die besten Erfahrungen habe ich jedoch mit Replay Media Catcher gemacht, einem kleinen nicht sehr teurem Programm mit dem ich bisher jeden eingebetteten Film herunterladen konnte.

Hier eine kleine Einführung in die Bedienung:

Damit kann ich also jetzt die Filme herunterladen und jederzeit im Unterricht offline zeigen. Zum erneuten Online-Stellen siehe weiter unten.

I.II. Videomaterial von Video-Portalen

Zu erwähnen ist hier natürlich in erster Linie YouTube, aber auch Google Videos. YouTube ist zwar die grösste Plattform, hat aber die Einschränkung, dass Videos von Privatpersonen, die dort einstellen, maximal 10 min Länge haben können. Bei Google Videos findet man Dokumentationen in voller Länge.

Man kann jetzt diese Filme online im Unterricht zeigen oder auch vorher herunterladen. Entweder mit dem schon erwähnten Tool Replay Media Catcher oder auch sehr komfortable mit einem kostenlosen Firefox-Plugin namens DownloadHelper.

Hier eine Anleitung zur Installation und zur Benutzung:

I.III. Videomaterial von Download-Portalen

Tippen sie in Google folgende Suchbegriffe ein „Filmname Rapidshare“ und sie werden sehr wahrscheinlich einen Treffen erhalten mit einem direkten Download-Link zu der Film-Datei. Neben Rapidshare ist noch Hotfile zu erwähnen. Aber Achtung: auf diesen Portalen muss man zum einen aufpassen wegen dem Urheberrecht, da dort alles Mögliche auch nicht Legale angeboten wird, zum anderen wegen Viren und Trojanern, die man sich bei solchen Downloads schnell auf seinem Rechner holt. Also sollte immer ein aktualisierter Virenschutz und eine Firewall in Hintergrund laufen.

II. Bearbeiten des Videomaterials

Oft will ich im Unterricht nur Teile eines Films zeigen. Man kann mit speziellen Programmen aus  Filmen Teile extrahieren, doch sollte man darauf achten, dass das Programm dann nicht den Film in ein anderes Format wandelt, was eine lange Zeit dauern kann. Empfehlen kann ich hier den Boilsoft Video Splitter ein nicht sehr teures aber nützliches Tool, dass viel mehr Video-Formate als etwa das kostenlose Tool VirtualDub einlesen kann.

III. Präsentieren des Videomaterials?

Eine Möglichkeit ist das Zeigen offline im Unterricht, doch besteht auch die Möglichkeit, die Videos erneut auf ein Video-Portal hochzuladen, so dass sie online zur Verfügung stehen und damit auch in einem LMS wie Moodle oder einer PLE eingebunden bzw. verlinkt werden können.

Hier gefällt mir Viddler ganz gut, da hier nicht die 10 min Längeneinschränkung wie bei YouTube besteht, desweiteren können die Videos als privat gekennzeichnet werden, so dass man nur darauf zugreifen kann, wenn der Link bekannt ist. Damit stellt man sie nicht öffentlich zur Verfügung und bekommt so weniger Probleme bezüglich des Urheberrechts. Ein Konto bei Viddler ist schnell eingerichtet und das Hochladen der Videos ist auch problemlos.

8. Mai 2010

Veröffentlichung von Arbeitsblättern online

Posted in Online-material tagged , , um 15:26 von frnkpfl

Es finden sich im Internet sogenannte Dokumentenplattformen, auf denen Lehrer etwa Arbeits- oder Aufgabenblätter in diversen Formaten hochladen und einstellen, gar ein Archiv erstellen können, so dass SuS sie jederzeit herunterladen können. Eine weiter Möglichkeit ist, diese veröffentlichten Dokumente in Lernplattformen wie Moodle einzubinden. Sie bieten dann meist ein attraktives Prewiev an.

Eine Übersicht von Dokumentenplattormenim ist hier zu finden.

Ich habe einige ausprobiert, indem ich ein eingescanntes PDF-File hochlud, das Dokument dann in eXeLearning einbettete, bzw. als externe Website verknüpfte und dann von dort aus einen Ausdruck machte. Zu einigen ein paar Kommentare:

Bei doxtop, einer deutschen Plattform, kann man die hochgeladenen Dateien u.a. im PDF-Format etwa in eXeLearning einbinden und es erscheint der Adobe-Reader im eingebettetem Fenster und so zum Download zur Verfügung stellen, was eine sehr gute Ausdrucksqualität ergab. Die Option zur Einbindung im Flash-Format sieht zwar schöner aus, ergibt jedoch einen schlechten Ausdruck. Bei der Einbettung in eXeLearning hängte sich das Programm mehrmals auf. Ich ging dem dann nicht weiter nach.

Die zur Zeit weltweit grösste Dokumentenplattform scribd ergab eine ungenügende Ausdrucksqualität.

Am besten gefallen hat mir jedoch docstoc. Die Dokumente liess sich zwar nicht direkt einbetten in eXeLearning, sondern nur der „full screen link“ als externer Webseite, jedoch ist es optisch ansprechend, ergab eine sehr gute Ausdrucksqualität und die Dokumente lassen sich online gut verwalte, etwa mit Ordnerstruktur.

So sieht dann in etwa eine Einbettung aus:

Noch ein paar Worte zum Urherberrecht. Als Lehrer hat man relativ vieleFreiheit, kann etwa unter Angabe des Copyrights Kopien verteilen und auch meistens im geschlossenen Schulnetz bereitstellen. Anders sieht es natürlich in einer Dokumentenplattform aus. Aus einem Lehrbuch kopierte Aufgaben kann man sicher nicht einfach so veröffentlichen. Alle Plattformen bieten aber die Option „privat“ an, so dass eingesetzte Seiten nur über den direkt zur Verfügung gestellten Link erreicht werden können und nicht über eine Suchabfrage auf der Plattform. Wenn dieser Link dann nur über eine passwortgeschützte Lernplatform  erreichbar ist ….

Ob das aber den Copyright-Bestimmungen genügt????


22. April 2010

Nützliche Software zum Erstellen und Bearbeiten von Multimediainhalten

Posted in Netzkompetenz, Online-material tagged , , , , um 09:46 von frnkpfl

Die Auswahl von Software ist riesig, die auch dem Lehrer helfen kann, etwa Lehrmaterial zusammenzustellen. Ich will hier eine Auswahl von Programmen kurz vorstellen, die ich sehr nützlich finde. Z.T. müssen diese Programme gekauft werden, doch sind sie oft nicht sehr teuer, erleichtern aber das Leben des Lehrers enorm und sparen viel Zeit.

Erstellen von Bildschirmphotos

Hier ist mein Favorit Snagit von TechSmith. man kann den Bildschirm oder Webseiten abfotografieren und so Grafiken schnell in Arbeitsblätter einbinden. (Natürlich mit der entsprechenden Quellenangabe.) Snagit ist sehr komfortable, da man die ScreenShots im Programm direkt bearbeiten kann, doch gibt es auch gute kostenlose Alternativen. Hier eine Übersicht.

Konvertieren und Bearbeiten von Videomaterial

Replay Media Catcher ist ein Tool zum aufnehmen von Videomaterial aus dem Internet. Mit diesem Programm ist es einfach möglich, das bereitgestellte Videomaterial der öffentlich-rechtlichen Sender in Deutschland aufzunehmen, woran sich die meisten anderen Programme die Zähne ausbeisssen.

Boilsoft Video Splitter ist ein nützliches Programm, mit dem man Teile aus einem Video herausschneiden kann, man will ja oft nur Ausschnitte im Unterricht zeigen, ohne dass das Ergebnis zeitaufwendig neu gerendert werden muss.

Boilsoft Video Splitter is a tool to split, cut or trim a large AVI, MPEG, RM, ASF, WMV, 3GP or MP4  Video file into smaller video clips without re-encode. video splitter software using the included video player, you can easily split AVI, MPEG, RM, ASF, WMV, 3GP or MP4  Video file by time or the selection as needed. Direct stream cut, without re-encode, Our Video Splitter is the most efficient and fastest in the market.

Mit Any Video Converter Professional kann man das Videomaterial von fast allen heute üblichen Videoformaten in ein beliebiges Format wandeln.

As a professional video converter, Any Video Converter Professional performs its excellence in video converting and video editing beyond your imagination. Easy-to-use interface, fast converting speed, loaded useful features are all integrated. Any Video Converter Professional helps you to enjoy videos on iPod, iPhone, PSP, Zune, other portable media players and mobile phones never easier than before. Now, let’s take a tour to learn more about this ultimate video converter.

PDF Dateien

Ein kostenloses und gutes Programm zum Erstellen von PDF-Dateien ist PDF-Creator. Zum Anzeigen natürlich von Adobe der PDF-Reader.

13. April 2010

eXeLearning – Autorensystem zum Erstellen und Bereitstellen von Lernmaterial

Posted in Online-material tagged , , um 09:41 von frnkpfl

In vielen Schulen gibt es mittlerweile Lernplattformen, bzw. Kursmanagmentsysteme, allen voran wohl Moodle. Es ist jedoch ziemlich aufwendig, eine attraktive Lernumgebung zu gestalten, die Materialien zusammezusuchen, Applets einzubinden, bzw. zu verlinken oder auch Online-Tests zu erstellen. Moodle bietet sicherlich viele Möglichkeiten doch auch einige gravierende Nachteile:

  1. Die Inhalte sind nur online abrufbar.
  2. Bein einem System- bzw. Plattformwechsel kann ich zwar Inhalte exportieren und neu importieren, doch dürfen die Up- bzw Downloads nur maximal 24 MB sein und mein neuer Wirkungsbereich muss auch Moodle zur Verfügung haben. Was passiert mit dem Produkt von vielleicht hunderten von Stunden Arbeit, wenn die Schule das System wechselt oder es nach einigen Jahren ganz ander Möglichkeiten gibt? Eine in Form einer HTML-Datei exportierte Seite kann sicherlich noch in vielen Jahren verwendet und in ein entsprechendes System eingebunden werden.

Wie so oft durch Zufall im Surfrausch fand ich eine Lösung zur Umgehung dieser Nachteile: Autorensysteme, mit denen man Lerninhalte offline erstellen kann. Es gibt viele davon, die jedoch oft kostenpflichtig oder/und auch schwer zu bedienen sind. Hier eine kleien Übersicht. Beim Durchstöbern der Links traf ich dann auf: eXeLearning


eXeLearning ist ein von der Neuseeländischen Regierung entwickeltes Autorensysteme, das für Schulen entwickelt wurde und als OpenSource kostenlos zur Verfügung gestellt wird. Man kann offline Lerninhalte erstellen, sie auch direkt nutzen oder, und jetzt kommt der grosse Vorteil, sie in verschieden Formate exportieren, u.a. als HTML Datei in einem Ordner, der auch offline benutzbar ist, im sogenannten SCORM-Format oder als IMS Content Package, beides Dateiformate für E-Learning. Und jetzt der Clou: Diese beiden Formate lassen sich wiederum in Moodle als Lernpakete importieren.

Ich kann also meine Lernpakete offline erstellen, jederzeit bearbeiten, habe sie im Unterricht offline zur Verfügung und habe die Möglichkeit, sie schnell in eine andere Lernplattform einzubinden.

Hier eine kleine Einleitung:

Und hier eine schriftliche Kurzanleitung.

7. April 2010

Hilfe für den Lehrer aus dem WorldWideWeb

Posted in Online-material tagged um 12:48 von frnkpfl

Das Angebot im Internet, auch für Lehrer, ist mittlerweile riesig und die Kunst besteht heute vor allem darin, die Informationen zu finden, sie zu ordnen, kategorisieren und zugreifbar halten.
Warum aber das Rad neu erfinden, wenn sich schon andere darum kümmern. Darum hier eine Auswahl von einigen Links zu verschiedenen lehrerspezifischen Themen:

SchuleZWOnull

SchuleZWOnull wendet sich an LehrerInnen,

  • die den Computer und das Internet als selbstverständliche Lern- und Arbeitsmittel ansehen,
  • die sich nicht scheuen, freie Programme, die im Internet angeboten werden, in der Schule und im Unterricht einzusetzen,
  • die für Neues aufgeschlossen sind und
  • die gemeinsam mit ihren SchülerInnen die digitale Welt mit all ihren Möglichkeiten und Angeboten entdecken möchten.

SchuleZWOnull stellt Programme vor, die

  • zur Erleichterungen bei der täglichen Schul-Arbeit führen können,
  • eine einfache Zusammenarbeit über das Internet ermöglichen,
  • die von jedem Computer mit Internetanschluss aus zu nutzen sind,
  • nicht auf dem eigenen Rechner installiert werden müssen,
  • kostenlos sind.

Free Technology for Teachers

Eine amerikanische Seite mit vielen amerikaspezifischen Inhalten, jedoch eine wahre Fundgrube über Angebote im Netz.

Der Lehrerfreund

Der Lehrerfreund ist ein Portal rund um das Thema Schule und Bildung. Im Vordergrund steht die Veröffentlichung von aktuellen News aus Bildungspolitik und Schule.

Deutscher Bildungsserver



Der Deutsche Bildungsserver ist der zentrale Wegweiser zu Bildungsinformationen im Internet. Er bietet allen Interessierten grundlegende und hochwertige Informationen und Internetquellen – schnell, aktuell, umfassend und kostenfrei. Als Meta-Server verweist er primär auf Informationen zum deutschen Bildungswesen, die u.a. von Bund und Ländern, der Europäischen Union, von Hochschulen, Schulen, Landesinstituten, außeruniversitären Forschungs- / Serviceeinrichtungen, wissenschaftlichen Fachgesellschaften, Bibliotheken, Dokumentationsstellen, Museen u.a. bereitgestellt werden.

Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen

1. März 2010

Einige nützliche Links zum Erstellen und Bereitstellen von Lehrmaterialien

Posted in Netzkompetenz, Online-material tagged , , , , , , , , um 11:14 von frnkpfl

Hier eine Sammlung von einigen Diensten im Internet, die ich alle schon einmal genutzt habe und die mir ganz gut gefallen haben. Ein grosser Vorteil von den meisten Diensten ist, dass die dort vorhandenen Medien sich anderswo leicht einbinden lasen und überall abrufbar sind. Die Benutzung ist jeweils kostenlos und die Werbung nicht störend:

  • mind42.com: Ein Tool zum Erstellen von Mindmaps online. Diese Mindmaps können Links beinhalten und somit auch als anschauliche Linkliste dienen, die auch anderswo eingebettet werden können..

  • Mit Prezi, „the zooming presentation editor“, lassen sich schnell optisch sehr ansprechend animierte Präsentationen erstellen, die auch anderswo eingebettet werden können.

Mit Hilfe von Lerntagebuch.ch auf der Basis von Worpress können für den Lehrer komfortabel SuS Lerntagebücher führen.

  • Auf viddler kann man online Videos zur Verfügung stellen, die nicht der 10 minütigen Längenbegrenzung wie bei youtube unterliegen. Weiterhin lassen sich die Videos als privat markieren, so dass nur Leute mit der Kenntnis der genauen Link-Adresse darauf zugreifen können und man somit eventuell urheberrechtlich geschütztes Material nicht frei zugreifbar ins Netz stellt.
  • Auf docstoc kann man Dokumente in verschiedenen Formaten wie PDF oder Powerpoint zu Verfügung stellen. Auch hier lassen sich die Dateien als privat markieren, so dass nur Leute mit der Kenntnis der genauen Link-Adresse darauf zugreifen können und man somit eventuell urheberrechtlich geschütztes Material nicht frei zugreifbar ins Netz stellt.
  • Bilder lassen sich gut bei abload.de einstellen, von wo aus sie in andere Dokumente eingebettet werden können.
  • Linklisten lassen sich bequem rechnerübergreifend mit delicious erstellen, verwalten und weitergeben. Es entfällt die lästige Synchronisation von Bookmarks, wenn man auf verschiedenen Systemen arbeitet oder das System neu installieren muss.

  • Linkadressen sind oft unübersichtlich und unhandlich. Mit tinyurl können sie in eine kurze Form gebracht werden.
  • Mit CoboCards lassen sich online Karteikarten (gemeinsam) erstellen und nutzen, eine sehr durchdachte
    Variante des Karteikartenlernens.

  • Hotpotatos ist ein Tool zum erstellen von online-Tests, die dann in Lernplattformen wie Moodle oder Ilias eingebunden werden können.

22. Februar 2010

Meine ersten Erfahrungen mit dem Einsatz von Computern im Unterricht

Posted in Online-material tagged , um 10:46 von frnkpfl

August 2009, ich beginne meinen Unterricht in Physik in der 10. und 11. Klasse, bzw. nach schweizer Zählung die 4. und 5. Klasse der Sekundarstufe II.

Nach meinem Praktikum im letzten Jahr und vielen guten Vorsätzen am Beginn nahm ich mir vor, den Unterricht auf einer Online-Plattform zu begleiten und so die Schülerinnen und Schüler etwa über die Hausaufgaben zu informieren oder Arbeitsblätter und weiteres ausgeteiltes Material online zu stellen.

Eine Plattform wurde mir empfohlen, die mir auch zusagte: BSCW, ein öffentliches Portal vom Frauenhofer Institut in Deutschland zur Zusammenarbeit im Internet. Sie ist kostenlos, werbefrei und einfach zu bedienen. Es gibt die Möglichkeit zu Diskussionsforen, Blogs, etc.

Einfach zu bedienen heisst aber nicht, dass es auch schnell geht, wie ich bald herausfand. Ich legte Ordner für jede Woche an und setzte die Materialien für die ersten Wochen schon ein.
Im Unterricht gab ich den Link zu der Plattform, demonstrierte den Zugang und wies die Schülerinnen und Schüler darauf hin, dass sie spätestens einen Tag vor dem Unterricht hineinschauen sollen. Nicht wenig Zeit verbrachte ich mit den Aktualisieren und einem späteren Umorganisieren meines Auftrittes, da meine Anfangseinteilung sich dann doch nicht als so sinnvoll erwies. So weit mein Enthusiasmus am Beginn.
Als Administrator sah ich, wie viele Zugriffe auf meine angelegten Ordner kamen, bzw. sah, dass in der ersten Woche keine, nach einer Woche zwei und in der dann folgenden Woche wieder kein Zugriff erfolgte, ausser den regelmässigen von mir.Dies blieb dann auch so und nach einiger Zeit fragte ich mich denn, wieso ich mir eigentlich diese ganze Arbeit mache, wenn sie doch keiner nutzt.

Nun, nach ein paar Wochen hörte ich denn mit der Aktualisierung auf. Zwei Monate später fragte Mal eine Schülerin im Unterricht nach, da sie ein Arbeitsblatt auf dem Portal nicht gefunden hat.